Unsere Erfahrung mit einem Hurom Entsafter

Es gibt auf dem Markt so viele Entsafter, sodass wir als Familie echte Probleme hatten, einen guten Entsafter zu finden. Nach ewigem suchen, wurden wir jedoch fündig, und haben uns den Hurom HE-DBE04 Entsafter Slow HE Series/HU500 in silber entschieden. Diesen fanden wir schon aufgrund des Designs sehr interessant und auch die Empfehlungen, Testergebnisse sowie Kundenbewertungen anderer Käufer haben uns zumindest dazu angehalten, dass wir direkt zugreifen. Gleichwohl zugegeben werden muss, dass der Hurom Entsafter mit etwas über 300,- Euro kein Schnäppchen war.

Der Hurom Entsafter im ÜberblickEntsafter für Saft

Zunächst einmal war das komplette Design des Entsafters schon ein Hingucker für sich. Wir waren überrascht, wie hübsch Edelstahl eigentlich sein kann. Mit einer Drehzahl von 70 Umdrehungen die Minute war uns zudem klar, dass das Endergebnis beim entsaften sich sehen lassen. Zurecht, denn unser Obst wurde sehr langsam, aber dafür äußerst gleichmäßig gepresst, was uns zufriedenstellte. Die Erträge bei manchem Obst waren nicht so gut, aber das hatte nichts mit dem Entsafter von Hurom als solches zu tun. Indes waren die 150 Watt vollkommen ausreichend, um erfolgreich beim entsaften vorgehen zu können. Die simple Handhabung war ebenfalls ein Grund mehr, wieso wir den Kauf nicht bereuen konnten, weil so unsere Tochter mit dem Gerät sehr simple umgehen konnte, um sich einen frischen und gepressten Saft aus Obst zu zaubern. Immerhin war mit 50 Prozent mehr Ertrag sowie den notwendigen Vitamine alles gegeben, was man im Alltag benötigt, um gesund zu leben.

Pflege und Leistungen in einem

Sicher war uns wichtig, dass wir eine einfache Reinigung gewährleisten konnten, aber wer wusste das schon, vor dem Kauf? Was die Pflege angeht, haben wir da schon die Katze im bekannten Sack gekauft, aber durch den Entsafter von Hurom wurden wir trotzdem nicht enttäuscht, sondern war alles sehr einfach zu reinigen und vor allem schnell. Mit 50 Prozent mehr Saft als bei jedem anderen im Testbericht für Entsafter waren wir in puncto Ausbeute ebenso zufrieden, wie in der kompletten Verarbeitung, der Qualität, Pflege und dem Preis. Sicherlich ist günstig etwas anderes, aber somit haben wir auch ein hochwertiges Produkt bekommen, welches wir bis heute gerne in unserem Haushalt nutzen. Das Gute ist auch, dass der Entsafter wirklich als leise bezeichnet werden kann, was uns natürlich in der Familie auch manche Dezibelzahl erspart hat, wo unser alter Entsafter eine volle Katastrophe glich. Das war uns ebenso wichtig.

Deswegen ist uns nichts wichtiger, als der Hurom Entsafter, welchen wir bereits jetzt daheim haben. Wir sind sehr zufrieden und finden, dass unser Entsafter eine großartige Möglichkeit ist, um gesund zu leben. Im Preis-Leistungs-Verhältnis war der Entsafter zwar etwas kostspieliger, aber trotzdem was das Gerät gut in der Benutzung, einfach in der Handhabung sowie simple in der Pflege. Indes sind die Erträge des Saftes wirklich eine Errungenschaft, der wir uns nicht mehr entziehen konnten. Da wir bereits auch andere Geräte hatten waren wir uns bewusst, dass dieser Hurom Entsafter wirklich als Bereicherung zu sehen ist. Deswegen gibt es in diesem Bereich wirklich nur eine Empfehlung, weil wir das Gerät gut für den Hausgebrauch finden und im Preis-Leistungs-Verhältnis dafür auch jede Menge trotz hohen Preis geboten bekommen haben.

Mehr zum Thema Juicer gibt es auf der Herstellerseite

Den perfekten Saft Zuhause pressen

Um einen naturbelassenen Saft ohne Zusätze zu erhalten ist es am besten, man stellt den Saft Zuhause her. Um den perfekten Saft Zuhause zu pressen, braucht man folgendes:

– Obst und/oder Gemüse
– Entsafter bzw. Saftpresse
– Messer zum Zerkleinern und ggf. Schneidebrett oder einen Obst- und Gemüse – Schredder
– ein Behälter, um den Saft aufzufangen
– ggf. Glasflaschen, um den Saft haltbar zu machen

Die richtigen Zutaten

Ideal ist es natürlich, wenn man Obst und / oder Gemüse aus seinem eigenen Garten nehmen kann. Doch nicht viele verfügen über diesen Luxus. Deshalb müssen Sie aber nicht auf den eigenen Saft verzichten. Um einen hochwertigen Saft mit einer geringen Belastung an Spritzmitteln, Düngerrückständen oder ähnlichem zu erhalten, sind Zutaten mit Bio-Qualität am geeignetsten. Doch es geht natürlich auch mit Obst und/oder Gemüse aus konventionellem Anbau, die man in den gängigen Supermärkten bekommt.

Die richtigen Werkzeuge

Man benötigt auf jeden Fall ein scharfes Messer, um die Zutaten passend für die Saftpresse oder den Entsafter zuzuschneiden. Je nach Wunsch, Geschmack und manchmal auch Notwendigkeit, sollten auch die Kerne entfernt werden. Das ist besonders bei Steinobst wie Kirschen der Fall. Als Schneideunterlage bietet sich ein Schneidebrett an.

Der richtige Entsafter kann die Arbeit sehr erleichtern. Es gibt neben dem Dampfentsafter die Saftpresse und den Zentrifugalentsafter. Der Dampfentsafter ist die traditionelle Art, um zu entsaften und den gewonnen Saft haltbar zu machen. Dampfentsafter eigenen sich vor allem bei sehr großen Zutatenmengen und wenn der Saft lange haltbar sein muss. In einen Behälter wird Wasser eingefüllt, in dem Behälter darüber befinden sich ein Fruchtkorb und genug Platz, um den Saft zu sammeln. Der Entsafter wird nun erhitzt und durch den aufsteigenden Dampf werden die Zutaten gleichzeitig entsaftet und der Saft haltbar gemacht. Zentrifugalentsafter sind die schnellsten und derzeit am bekanntesten Entsafter. Zentrifugalentsafter arbeiten mit einer hohen Umdrehungszahl, mit der sie sozusagen den Saft aus den Zutaten herausschleudern. Dadurch wir jedoch auch viel Sauerstoff in den Saft gemischt. Durch den hohen Sauerstoffanteil verliert der Saft an Qualität, da viele Nährstoffe aus frischem Saft mit dem Sauerstoff reagieren. Saftpressen sind die schonendsten Entsafter. Am bekanntesten ist die Zitruspresse, es gibt jedoch Universalsaftpressen für fast alle Obst und Gemüsesorten. Bei Saftpressen wird der Saft durch zerquetschen bzw. zermalmen der Zutaten gewonnen. Durch die niedrigen Umdrehungszahlen wird kaum Sauerstoff in den Saft gemischt und der Saft ist hochwertiger. Allerdings brauchen Saftpressen teilweise lange.

Der Behälter, um den Saft aufzufangen, muss natürlich groß genug sein. Viele neue Entsafter – egal ob Zentrifugalentsafter oder Saftpressen – liefern den passenden Behälter gleich mit. Ansonsten eignen sich große Flaschen oder Messbecher.

Um den gewonnen Saft haltbar zu machen oder ihn für wenige Tage im Kühlschrank zu lagern, eigenen sich am besten Glasflaschen. Glasflaschen sind hygienisch, geschmacksneutral und können luftdicht verschlossen werden. Weithalsflaschen mit Twist-Off-Verschluss lassen sich gut in der Spülmaschine reinigen. Flaschen mit Gummikappen sind 100% Luftdicht.

So wird richtig entsaftet

Zuerst müssen die Zutaten sorgfältig gereinigt werden. Dazu gehört neben dem gründlichen waschen auch das Entfernen von Druckstellen und evtl. vorhandenen Insekten. Anschließend müssen die Zutaten zerkleinert werden. Das kann händisch mit Messern erfolgen, oder mit einem speziellen Obst- und Gemüse – Schredder. Die entstandene Maische kommt in den Entsafter. Dieser wird dann nach Bedienungsanleitung bedient. Der gewonnene Saft wird dann aufgefangen und je nach Wunsch haltbar gemacht oder im Kühlschrank verstaut.

Was ist ein Zentrifugalentsafter

Saft aus frischem Obst oder Gemüse selbst pressen hat insgesamt wesentliche gesundheitliche Vorteile. Neben einer reichhaltigen Vital- und Nährstoffvielfalt besitzen frische Säfte wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme. Des Weiteren lassen sich frisch hergestellte Säfte im menschlichen Verdauungssystem deutlich leichter verwerten.

Mit einem Zentrifugalentsafter die Vielfalt des Geschmacks erleben

Die Saftzubereitung mithilfe eines innovativen Zentrifugalentsafters ist äußerst einfach und kann immer neue Geschmackserlebnisse hervorbringen. So ist es zum Beispiel für Kinder ein ganz besonderes Erlebnis aus frischem Obst und Gemüse, das vielleicht selbst gepflückt beziehungsweise geerntet wurde, herrlich frische Saftvarianten zu kreieren. Auf diese Weise können selbst Erwachsene oder Kinder, die sonst vor Obst und „Grünzeug“ zurückschrecken, in den Genuss von gesunden Nahrungsmitteln in Form frischer Säfte kommen.
Ob nun frisch gepresste Saftvarianten zur Therapie, gesundheitlicher Vorbeugung oder purem Genuss hergestellt werden, die jeweiligen Zutaten sollten aus kontrolliertem Anbau verwendet werden. So kann jeder Verbraucher gewiss sein, dass die gepressten Säfte frei von Pestiziden oder ähnlichen chemischen Rückständen sind. Der frische Saft sollte zudem unmittelbar verzehrt und nicht gelagert werden, da die enthaltenen Vitalstoffe auf zu viel Kontakt mit Sauerstoff (Oxidation) sehr empfindlich reagieren können.

Wie funktioniert ein Zentrifugalentsafter?

Das ausgewählte Obst oder auch Gemüse wird je nach Größe grob zerkleinert oder im Ganzen in den Behälter beziehungsweise Korb des Zentrifugalentsafters gegeben, welcher sich danach mittels immenser Geschwindigkeit um seine eigene Achse dreht. Es werden normalerweise fast 15.000 Umdrehungen pro Minute erreicht. Hierbei entsteht eine massive Zentrifugalkraft, die dafür verantwortlich ist, dass aus den gestückelten Früchten sowie den Gemüsestücken jegliche Flüssigkeit beziehungsweise der Saft heraus befördert wird. Die zurückbleibende Festmasse (Trester) fällt in ein eigens dafür vorgesehenes Behältnis zurück. Auf diese Weise lassen sich im individuellen Haushalt besonders in einer größeren Familie wie auch in der Gastronomie schnell und sauber die köstlichsten Säfte zubereiten.

Vor-und Nachteile der Zentrifugalentsafter

  • Als besonderer Vorteil ist hierbei die erhebliche Drehgeschwindigkeit zu nennen, durch welche das Stückgut in kürzester Zeit entsaftet wird.
  • Es ist zudem möglich selbst größere Mengen Früchte/Obst wie zum Beispiel in der Erntezeit aus dem eigenen Garten schnell zu verarbeiten (nachfolgend einkochen).
  • Letztendlich kann ein Zentrifugalentsafter einfach und somit zeitsparend gereinigt werden.
  • Die erzeugten Säfte sind einerseits deutlich gesünder als Produkte industrieller Herkunft, jedoch können durch die entstehende Wärme des Gerätes speziell einige Vitamine/Enzyme verloren gehen.

Die Nachteile eines Zentrifugalentsafters zeigen sich durch:

  • eine gewisse Lautstärke (hohe Drehzahlen), die je nach Modell unterschiedlich sein kann
  • die erzeugte Saftmenge kann etwas geringer im Vergleich zu anderen Techniken sein
  • da eine immense Drehgeschwindigkeit verwendet wird, kann der Saft mehr Sauerstoff aufnehmen, sodass die Oxidationsgefahr steigt
  • das keine Kräuter, Blattgemüse und Gräser verarbeitet werden können
  • relativ schnelles Nachlassen der Messerschärfe.