Zeitfragen
"Eine Allianz gegen die Depression"
Warum wir besser sind als wir glauben
Von Christoph LixenfeldIst das einstige Wirtschaftswunderland Deutschland auf dem absteigenden Ast? Und: Wird alles besser, wenn wir bei Löhnen und Sozialausgaben nur hart sparen? Die Antworten scheinen klar, publiziert von Fachleuten und Lobbyisten, gebetsmühlenhaft wiederholt in Talkshows. Doch seit einigen Monaten melden sich immer mehr Manager zu Wort, denen das Gejammer auf die Nerven fällt. Thomas Limberger zum Beispiel, Chef der deutschen Tochter des US-Konzerns General Electric, hält Deutschland für einen hervorragenden Wirtschaftsstandort. Und Bosch-Chef Franz Fehrenbach forderte gar jüngst eine "Allianz gegen die Depression". "Die Unternehmen selbst müssen für den Standort Deutschland besser arbeiten", so Fehrenbach. Deutschlandradio Kultur
Mo 14. März 2005, 19:30 Uhr