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BilderKriegBilder06

Bilder des Krieges – Krieg der Bilder?

Krieg und Frieden in Film und Fotografie

Veranstaltungsreihe der VHS Baden-Baden in Zusammenarbeit mit der attac Regionalgruppe Baden-Baden

Wie werden Krieg und Frieden im Film dargestellt? Welche Möglichkeiten besitzt das Medium Film, über Kriege und Kriegsursachen zu informieren? Und können Filme Bewußtsein verändern? Diese Fragen möchten wir anhand von Filmen zu verschiedenen Kapiteln der deutschen Geschichte diskutieren. In kurzen Einleitungen werden jeweils die Filme und ihre geschichtlichen Hintergründe vorgestellt. Im Anschluß an jeden Film gibt es die Gelegenheit zur Diskussion. So unterschiedlich die Filme und ihre Themen sind, sie haben eins gemeinsam: alle Filme lösten zu ihrer Zeit gesellschaftliche Debatten aus und wurden zensiert oder gar verboten.

Samstag, 7. Oktober 2006, 16.00 Uhr – 19.00 Uhr: IM WESTEN NICHTS NEUES (USA 1930)
Der amerikanische Spielfilm gilt als der Klassiker des Antikriegsfilms schlechthin. Er schildert das Fronterlebnis einer Schulklasse, die sich im Ersten Weltkrieg freiwillig zum Dienst an der Waffe meldet. Keiner der Schüler überlebt den Krieg. Am Beispiel dieses Films soll untersucht werden, welche stilistischen Mittel einen Antikriegsfilm auszeichnen.

Dienstag, 10. Oktober 2006, 20.00 Uhr: DER LÄNGERE ATEM (BRD 1981)
Der Dokumentarfilm schildert anhand von Zeitzeugen-Interviews und historischen Filmaufnahmen die Geschichte der Friedensbewegung gegen die Wiederbewaffnung in den Fünfziger Jahren. Durch eine Auseinandersetzung mit den historischen Fakten soll eine Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen von Dokumentarfilmen geführt werden.

Dienstag, 17. Oktober 2006, 20.00 Uhr: DER LACHENDE MANN (DDR 1965)
Anhand eines Interviews mit einem deutschen Söldner sowie mit Archivmaterial zeigt der Film die Grausamkeit des von ausländischen Söldnern unterstützten Bürgerkriegs in der Republik Kongo. Der Film gilt als Musterbeispiel für den propagandistischen Dokumentarfilm. Im Vergleich mit anderen Dokumentarfilmen sollen Stilmittel der Propaganda identifiziert und diskutiert werden.

Dienstag, 24. Oktober 2006, 20.Uhr: KRIEGSFOTOGRAFIE – KRIEG DER BILDER?
Viele Kriegsfotografien sind zu Ikonen geworden und prägen das Bild bestimmter Konflikte über Generationen. Anhand historischer und aktueller Beispiele soll die Rolle von Fotografen in Kriegssituationen diskutiert werden. Wann ist ein Foto ein neutrales Dokument? Wie werden Fotos für propagandistische Zwecke mißbraucht? Gibt es Stereotypen, die immer wieder bedient werden?

Alle Veranstaltungen finden in der VHS Baden-Baden, Hermannstr. 2, statt.

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Rückfragen an Istar.Buscher@gmx.de

Hier der Einladungsflyer als PDF:

Dateiname: Größe: Kommentar:
 flyer_Krieg_02.pdf 724 kB  

Version r1.6 - 28 Sep 2006 - 22:46 GMT - AlexanderGehrecke
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