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WasserPrivatisierung20040429

WIE WEIT IST ES VON COCHABAMBA NACH KARLSRUHE?

Von leeren Kommunalkassen und dem heimlichen Ausverkauf der öffentlichen Güter

Fachleute und Großkonzerne sind sich einig: DAS WASSER ist DER globale Zukunftsmarkt mit der größten Wertsteigerung. Die international vernetzte Wirtschaftslobby lässt nichts unversucht, um Herr über die äußerst wertvollen Süßwasserreservoirs zu werden. WTO-Verträge und EU-Richtlinien sind nützliche Werkzeuge für dieses Ziel. Um kurzfristig leere Kassen zu füllen, werden Länder, Städte und Gemeinden zu willfährigen Geschäftspartnern und verkaufen selbst ihre kommunale Wasserversorgung. Wie in Cochabamba (Bolivien), Kassel, Augsburg oder Stuttgart.

Mit dieser Privatisierung von lebenswichtigen öffentlichen Gütern und Einrichtungen werden Fakten für das Gemeinwohl geschaffen, deren Auswirkungen noch Generationen nach uns zu spüren bekommen. Wenn Stuttgarter Bürger heute versuchen, ihre im Jahr 2002 verkaufte Trinkwasserversorgung zurückzugewinnen, sollten wir Karlsruher es erst gar nicht soweit kommen lassen.

Denn Wasser darf keine Handelsware sein!

Wasser ist unser wichtigstes LEBENSmittel!

Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung der GATS-AG von attac-Karlsruhe.

am

Donnerstag 29.4.04 um 19.30 Uhr

im ibz/ Großer Saal, Kaiserallee 12d, Karlsruhe

Siehe auch Rehabilitierung der öffentlichen Dienste und Strategien gegen den Ausverkauf des Wassers

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 Flyer-GATS-Gruppe-Wasserpriv.jpg 84 kB  

Version r1.7 - 12 Nov 2005 - 19:28 GMT - AttacGast
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